TV Series

Goodbye, Tony

»I have no interest in explaining, defending, reinterpreting, or adding to what is there. (...) No one was trying to be audacious, honest to God. We did what we thought we had to do. No one was trying to blow people's minds, or thinking, ›Wow, this'll (tick) them off.‹ People get the impression that you're trying to (mess) with them and it's not true. You're trying to entertain them. (...) Anybody who wants to watch it, it's all there. (...) I don't think about (a movie) much. I never say never. An idea could pop into my head where I would go, ›Wow, that would make a great movie,‹ but I doubt it. I'm not being coy. If something appeared that really made a good ›Sopranos‹ movie and you could invest in it and everybody else wanted to do it, I would do it. But I think we've kind of said it and done it.« (David Chase) See also: An American Family

An American Family

The cover story of Vanity Fair.com features the ultimative success Story of Sopranos. Alongside an interview with creator David Chase. Ten years ago, HBO bought a pilot script for a show that no one—not creator David Chase, lead actor James Gandolfini, or any of the original cast—thought would ever get made. Today, The Sopranos is perhaps the greatest pop-culture masterpiece of its day, a fearless series that has transformed television. With the story of Tony Soprano, mobster in midlife crisis, just nine episodes from a finale, the players behind the phenomenon tell how it all went down. By PETER BISKIND

Heiter der Ernst, sinnlos der Sinn, Welt die Kunst!

SPEX September 1991

CLARA DRECHSLER über den "Twin-Peaks"-Kult praecox und die Philosophie seines Regisseurs.
"Ist David Lynch David Byrne?" ("Spy")

http://davidlynch.de/Spextwin.html

Spätestens seit "Kampf gegen die Mafia" ist man von RTL-Serien einiges gewohnt. Die seltsamen Umtriebe des V-Manns Vinnie Terranova brachen allerdings ganz unerwartet über das Fernsehpublikum herein. Nicht so "Twin Peaks", das wie die Simpsons (oder seinerzeit "Miami Vice") bereits zu jedermanns Kultkosmos gehört, ohne das man`s je gesehen hat. Zusätzlich geht jetzt eine eigens von RTL berufene Promoagentur daran, Deutschland über den "schrägen Reiz von Twin Peaks" aufzuklären.

Frauenzeitschriften und Stadtzeitungen raunen schon von berückend schönen Bildern und völlig irrer Handlung und warnen zwischen den Zeilen, das hier sei nichts für die ganz Blöden (obwohl die mit berückend schönen Bildern ja auch noch ganz gut bedient sind). David Lynch, bekannt und beliebt für seine berückend schönen Psycho-Schinken, und Mike Frost, der Drehbuchautor, der ebenfalls, leider mangels Vorarbeit weniger erfolgreich, auf RTL gelaufenen Serie "Hill Street Blues" hatte sich eines Tages gemeinsam die Aufgabe gestellt, das amerikanische Publikum mit einer Soap-Opera mit Mörderjagd zu überraschen, die a) unheimlich Lynch ist und b) ein richtig schöner Straßenfeger alter Schule und in dem c) Lynchs berüchtigtem Musikgeschmack in Form der unvermittelt in einer der berüchtigten Lynchschen Kneipenszenen herumsingenden Julee Cruise Rechnung getragen wird, was ihnen im Handstreich glückte. Die Serie lief in Amerika publikumsgunstkonform in vier Staffeln a sieben Folgen, von denen RTL, gewohnt pragmatisch, nur die unerläßlichen ersten 20 gekauft hat. Danach hatte Agent Cooper ohnehin nur noch arbeitslos in Twin Peaks abgehangen, weil entfesselte Fans gegen die Absetzung der Serie protestiert hatten, indem sie verschimmelte Kirschkuchen (Lieblingsspeise des Ermittlers) an den Sender schickten.

L - wie Life, LA, Lust, Lady...

I'm your man... Im Untergeschoss eines Parkhaus performt Ivan (Kelly Lynch), mit tiefer Stimme, im 80er New Wave Suit, Leonard Cohens Mann für alle Gelegenheiten: Lover, Boxer, Driver, Friend, Doctor... Pam Grier lehnt am Auto, sichtlich gerührt. Seit »Jackie Brown« hat Pam Grier ein wenig zugenommen und inmitten der erfolgreichen, smarten, blendend wirkenden »L Word« Protagonistinnen (Jennifer Beals, Mia Kirshner, Leisha Hailey, Katherine Moennig u.a.) um die dreißig, behauptet sie eine unbeschreiblich eigenwillige Präsenz. »Sorry, I'm a straight woman, I love men.« Mit diesen Worten hatte sie am Tag zuvor versucht, falsche Hoffnungen aus der Welt zu räumen.

Welcome to Hell

»SIE IST WACH. Über ein Mädchen, das hilft schützt und rettet«, heißt ein Buch, das Dietmar Dath über das Fernsehuniversum »BUFFY« geschrieben hat. Eine Konferenzschaltung mit verteilten Rollen, von und mit: Harry Streng, Hias Wrba, Dietmar Dath und Annett Busch.

Pubertät ist nur Kontext

"Freaks and Geeks" hatte es schwer im Erstaustrahlungsjahr 1999 auf NBC. Dabei war soviel geboten. Epische Schlachten, langwierige Fehden, große Liebesdramen, Intrigen, Verrat, Freundschaft und Treue - ein Jahr an einer High School im Michigan der frühen 80er Jahre. Es sollte nicht und wenn nur kurz sein. Doch ganze 5 Jahre später trägt die Begeisterung der immer noch treuen Anhänger ihre Früchte. Eine Onlinepetition überzeugte die Produzenten vom ökonomischen Potential des vergessenen Juwels und führt zur Veröffentlichung einer mit zahlreichen Extras geschmückten DVD-Edition.

It's television! Again!

The Shield, Boomtown, Nip/Tuck, Freaks & Geeks, Carnivale.

It's television

Both BBC in Britain and HBO in the States have continuously set new standards in TV-Shows. Cracker, Prime Suspect, K-Street, The Long Firm, The Office to name just a few, which we are more than happy to present to you.

dead like me, all lowercase

Having watched the whole first season in only a few days I once again find myself regretting not being able to watch one episode at a time.

Mit dem Tod hören die Verhältnisse noch lang nicht auf

Übernatürliches ist längst in Mode und mit dem Tod das Leben lang noch nicht zu Ende. Wer an »Six feet Under« Gefallen fand dem sei »Dead like me« ans Herz gelegt und wer Buffy-Creator Joss Whedon für ähnliche begabt hält wie wir, sollte »Firefly« ausprobieren.

Amerikanische Verhältnisse

Drei Jahre vor den »Sopranos«, startete in den USA eine Serie namens »OZ«, ebenfalls von HBO produziert, die nie ihren Weg ins deutsche Fernsehen schaffen wird. Dabei lässt sich an ihr wunderbar zeigen, was wo falsch und woanders richtig gemacht wird. Also schnall dich an Dorothy...